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Joseph Haydn - Deutsche Nationalhymne
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Deutsche Nationalhymne

Was hat die deutsche Nationalhymne, deren Text ursprünglich aus der Feder von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben stammt, denn mit Joseph Haydn zu tun? Diese Frage lässt manch einen kaum ruhen, dabei ist sie leicht beantwortet, denn es gibt zig Bücher und unterdessen auch das Internet. Nachlesen kann man hier und da, das Franz Joseph Haydn ja schließlich auch ein berühmter Komponist einst war.

Nun fangen wir einmal von vorne an, damit es jeder auch verstehen kann. Die Sache gehört schließlich aufgeklärt, das ist nie verkehrt. Auf Helgoland hat von Fallersleben das Deutschlandlied geschrieben, doch für die deutsche Nationalhymne ist am Ende nur die dritte Strophe geblieben:

Einigkeit und Recht und Freiheit
für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben
brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand:
- Blüh im Glanze dieses Glückes,
blühe, deutsches Vaterland! -

An sich ein toller Text, der einiges aussagt aber wahrscheinlich oft falsch verstanden wird oder schlimmer noch, falsch interpretiert, dies nämlich ist der Sängerin Sarah Connor passiert, welche die Hymne voller Inbrunst vor 66 000 Zuschauern sang. Entweder, ihr war einfach zu heiß angesichts der Traumboys der deutschen Nationalmannschaft oder sie hatte Appetit auf Kaffee. Auf jeden Fall wurde es Brühe für sie, denn sie ließ das deutsche Vaterland nicht im Glanze dieses Glücks erblühen, sondern schmetterte lauthals heraus: „BRÜH` im Lichte dieses Glückes!“ Für die Connor war es eine Qual, denn darüber lachte selbst beim Raab noch der ganze Saal.

Eigentlich sollte hier die Frage geklärt werden, was Haydn mit der Nationalhymne Deutschlands zu tun hat, nun aber ist doch glatt der rote Faden entglitten. Um es kurz auf dem Punkt zu bringen, die Hymne – dass wissen wir nun – kann nicht jeder singen. Die Melodie allerdings ist sehr einprägsam, die widmete der Joseph Haydn einem sehr angesehenen Mann – Kaiser Franz von Österreich – der weinte damals vor Rührung sogleich. Seit 1991 besteht die deutsche Nationalhymne nun aus der dritten Strophe und bekam mit Haydns Komposition die einprägsame Melodie. Keiner fragte das Genie, ob es recht ihm wäre, wie denn auch, liegt Haydn doch längst schon unter der Erde. So blühe denn Deutschland weiterhin im Glanze dieses Glückes, melodisch umrahmt von Haydns besten Stückes. In diesem Sinne, um es nicht falsch zu verstehen, ist die Melodie gemeint, die mit der Nationalhymne Deutschlands wurde versehen.

Warum, weshalb und wie auch immer, es zu diesem Umstand kam, werden nur all jene erfahren, die genauer wissen wollen, warum es unbedingt die Melodie der Kaiserhymne sein musste. Irgendwo gibt es sicher einen, der es von Anfang an wusste und dies schriftlich für die Nachwelt festgehalten hat.

Joseph Haydn

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